Der FUUDKorb startet

Seit dieser Woche gibt es nun wieder eine FoodCooperation an der FU Berlin – den FUUDKorb. Das heißt: für jeden, der mitmacht, gibt es ab sofort jede Woche eine „Gemüsekiste“ mit regionalen Nahrungsmitteln aus Bioanbau zum Mitnehmen. An dieser Stelle: Vielen Dank an die zahlreichen Fachschaftsinitiativen und Einzelpersonen, die unsere Mail zur Infoveranstaltung weitergeleitet haben! Zu Gast hatten wir unseren Lieferanten Christian Heymann von SpeiseGut vor Ort, der einen umfangreichen und transparenten Einblick in alle Belange der SoLaWi gegeben hat. Von den Zahlen und Daten über die Motivation bis zum Thema der Saat und Pflanzenzucht – alle Fragen konnten die Interessierten mit ihm besprechen.

Du hast Interesse, dich nachhaltiger zu ernähren und Leute zu treffen, die das auch tun und mit denen man gemeinsam Kochen und Rezepte austauschen kann? Auch Du kannst noch mitmachen – allerdings solltest Du nicht mehr allzu lange warten, denn die noch verfügbaren Erntebeteiligungen werden langsam knapp. Schnell sein zahlt sich aus. Nimm Kontakt zu uns auf.
Hier nochmal zu den harten Fakten:
– Kosten: 55 € pro Monat, dafür gibt es wöchentlich eine „Gemüsekiste“, im Winter ggf. zweiwöchentlich.
– dreimal im Jahr mithelfen
– Lieferant: SpeiseGut (solidarische Landwirtschaft).

FUUDKorb – was und warum?

Willkommen auf unserem Blog FUUDKorb.

Pünktlich zum neuen Semester geht es los: Schluss mit schlechter CO2-Bilanz und unwürdigen Arbeitsbedingungen bei der Nahrungsmittelproduktion. Wir wollen umstellen und als Student*Innen und Beschäftigte an der FU Bio-Nahrungsmittel direkt von Landwirten aus der Umgebung beziehen. Klingt spannend? Du kannst mitmachen!

Hier ein kurzer Überblick mit den wichtigsten Infos.
Mehr erfährst du auch auf der Infoveranstaltung am 28.04 an der FU, im Hörsaal B in der Ihnestr. 21 (OSI) um 18.30 Uhr. Oder schreib uns an: FUUDKorb@lists.fu-berlin.de. Wir freuen uns über Dein Interesse.

Was ist FUUDKorb?

FUUDKorb ist eine Gruppe von Student*Innen an der FU Berlin, die sich zusammengeschlossen haben, um Lebensmittel lokal und möglichst umweltschonend zu beziehen. Über einen den Hof SPEISEGUT in Berlin Spandau erhalten wir wöchentlich „Gemüsekisten“. Diese werden an die FU Berlin geliefert, von wo aus sie dann jede*r zu sich nach Hause mitnehmen kann. Hierfür übernehmen wir den Lagerraum der ehemaligen FoodCoope in der Turkologie, unweit der Rost-und Silberlaube.

Das Konzept: In einer bäuerlichen Wirtschaftsgemeinschaft erhält der Bauer/die Bäuerin pro Monat einen bestimmten Betrag und liefert dafür lokal und biologisch erzeugte Lebensmittel. Die einjährige Laufzeit einer solchen Erntebeteiligungermöglicht den Produzent*Innen zudem Planungssicherheit. Weitere Infos zu unserem Lieferanten SpeiseGut findest DU hier: http://www.speisegut.com.

Die FUUDKorb ist aktuell im Aufbau begriffen und soll Ende April 2014 starten. Dafür benötigen wir noch weitere Interessierte! Mit einer Mindestanzahl von 8 Beteiligungen können wir starten.

Warum FUUdKorb?

Nahrungsmittel lokal zu beziehen ist eine gute Möglichkeit, sein eigenes Leben stärker an den Bedürfnissen einer nachhaltigen Welt auszurichten – und das mit recht geringem Aufwand.

Herkömmlicher Konsum sieht meist so aus: mit Unmengen an Pestiziden hergestellte Lebensmittel wurden aus Europa und der ganzen Welt transportiert, um dann in den Obst- und Gemüseabteilungen der Supermärkte zu landen. Das hat eine hohe Schadstoffemission durch den Transport zur Folge. Weitere Probleme sind die hohe Schadstoffbelastung der Lebensmittel und negative Auswirkungen auf die Böden . Nicht zuletzt werden Tomaten aus Spanien oder Mais aus Südamerika häufig mithilfe von schlecht bezahlten Arbeiter*Innen angebaut. Weder ökologisch noch sozial ist das also besonders sinnvoll.

Wer hingegen bewusster leben und konsumieren möchte, kennt das Problem: In Bioläden kann das Einkaufen schnell recht teuer werden, und jede Woche auf die Märkte zu fahren, auf denen frische und regionale Lebensmittel gehandelt werden, ist recht umständlich.

Bei FUUDKorb kommen stattdessen die Lebensmittel direkt vom Acker auf den Tisch. Geliefert werden saisonale Ernteerzeugnisse, biologisch angebaut. Der Aufwand für uns als Konsument*Innen persönlich ist dennoch recht gering und in der Regel fallen die Kisten recht üppig aus, sodass es damit zugleich preiswerter wird als der Einkauf in einem Bioladen.

In einem Satz: Die FUUDKorb ist gesünder und umweltfreundlicher als Einkaufen im Supermarkt und stärkt die lokale biologische Landwirtschaft.

Wie kann ich mitmachen und was muss ich tun?

Mitmachen ist ganz einfach – und möglich sowohl für Studierende als auch Arbeitstätige. Die wesentlichen Punkte haben wir hier für Dich zusammengefasst.

Das erwartet Dich: Die FUUDKorb ist kein Verein, sondern nur eine Gruppe von Menschen, die sich selbst organisiert, die Lieferungen bündelt und so ermöglicht, dass jede Teilnehmer*In ein Stück weit nachhaltiger leben kann. Daher sollen die Lasten natürlich gerecht unter allen Mitwirkenden verteilt werden – etwa die Betreuung der Warenannahme. Bei der Anzahl der Beteiligten ist der Aufwand jedoch überschaubar. Ausstehende Entscheidungen (etwa über eine Ausweitung der FUUDKorb] werden gemeinsam getroffen, dafür werden in angemessenem Abstand Plenen abgehalten. Darüber hinaus wollen wir gern versuchen, durch gemeinsames Kochen den gemeinsamen Austausch zu stärken. Auch das Anlegen eines kleinen Kräutergartens ist in der Diskussion.

Wer an der FUUDKorb teilnimmt, schließt formal betrachtet mit dem Lieferanten Speisegut einen direkten Vertrag ab. Vertragsparteien sind dann die individuellen Abnehmer*innen und der Produzent Speisegut. Die Kosten liegen bei 55€ pro Monat und die Ware wird wöchentlich geliefert (in den Wintermonaten zweimonatlich). Die Menge reicht für etwa 1 ½ bis 2 Personen. Du kannst dich also auch mit Mitbewohner*Innen oder Freund*innen zusammenschließen und die Kosten teilen. Auf die Woche gerechnet sind das also etwa 13€ pro Woche, zu zweit sogar nur knapp 7€.

Nach einer „Probezeit“ von einem Monat ist die geschlossene Erntebeteiligung für ein ganzes Jahr bindend, um entsprechende Planungssicherheit für unseren Produzenten Speisegutzu gewährleisten. (Bei wichtigen Gründen und nach individueller Absprache – sollte beispielsweise ein Auslandsaufenthalt „dazwischen“ kommen – ist eine lockerere Handhabe möglich.)

Pro Beteiligung (d.h. 1 oder 2 Personen) ist es zudem erforderlich, dreimal im Jahr beim Produzenten vor Ort zu helfen. Das gibt zugleich die Möglichkeit, selbst zu sehen und zu erleben, wie die Lebensmittel erzeugt werden. Der Hof von Speisegut liegt in Spandau und ist mit dem ÖPNV zu erreichen.

Anfahrt: http://www.speisegut.com/so-findet-ihr-uns/

Wo finde ich weitere Informationen?

Weitere Infos zu SPEISGUT gibt’s hier:

http://www.speisegut.com/

Du hast Fragen oder möchtest mitmachen? Schreib uns an:

FUUDKorb@lists.fu-berlin.de

Am Montag den 28.04.2014 um 19 Uhr findet eine Informationsveranstaltung statt, bei der sich unser Lieferant SPEISGUT vorstellen wird und Deine Fragen beantworten kann. Der Ort ist am OSI (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft) im Hörsaal B in der Ihnestr. 21, um 18.30 Uhr geht´s los.